Stauning Dirty Bastard
Dänischer Rye Whisky | Mezcal-, Tequila- & Stout-Finish
Der Stauning Dirty Bastard treibt die Idee des Bastard konsequent weiter: Dänischer Rye Whisky aus Virgin American Oak trifft auf Mezcal-, Tequila- und kräftige Stoutfässer. Dunkle Schokolade, geröstete Nüsse, Chili, Hopfen und Malz machen die limitierte Research-Series-Abfüllung zu einem ungewöhnlich intensiven Stauning.
0,7 l | 53,4 % Vol.
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- Artikel-Nr.: SW13389
Beschreibung
Stauning Dirty Bastard – ziemlich genau so wild, wie er klingt
Rye Whisky, Virgin American Oak, Mezcal, Tequila und dänisches Stout: Beim Stauning Dirty Bastard treffen Spirituosen- und Fasswelten aufeinander, die man nur selten gemeinsam in einer Flasche findet. Genau deshalb ist diese limitierte Abfüllung unser Whisky des Monats im September 2026.
Ein Bastard wird noch ein bisschen dreckiger
Der Name ist bei Stauning durchaus Programm. Schon der Stauning Bastard verbindet dänischen Rye Whisky mit einer Fasswelt, die man eher aus Mexiko kennt. Der Dirty Bastard nimmt diese Idee wieder auf – und treibt sie erheblich weiter.
Ausgangspunkt ist Staunings Rye Whisky. Nach zunächst drei Jahren in neuen Fässern aus amerikanischer Eiche bekommt der Whisky zusätzliche Reifezeit in gleich mehreren ungewöhnlichen Fassarten: Mezcalfässer, Tequilafässer und Stoutfässer.
Heraus kommt kein zurückhaltender Whisky. Der Dirty Bastard verbindet die würzige Getreidestruktur des Rye mit dunkler Schokolade, Vanille, gerösteten Nüssen, Chili, Hopfen und Röstmalz. Mit 53,4 % Vol. bringt Stauning ihn außerdem mit ordentlich Kraft ins Glas.
Vier Fasswelten in einem Rye Whisky
Destillerie: Stauning Whisky
Herkunft: Stauning, Dänemark
Whiskytyp: Rye Whisky
Alter: 4–5 Jahre
Erstreifung: Virgin American Oak
Weitere Reifung: Mezcal-, Tequila- & Stoutfässer
Alkohol: 53,4 % Vol.
Getreide: Roggen & Gerste aus Stauning
Abfüllung: nicht kühlfiltriert
Serie: Stauning Research Series #4
Auflage: 6.530 Flaschen
Erst einmal: echter Stauning Rye
Bei all den spektakulären Fässern sollte man die Basis nicht vergessen. Der Dirty Bastard beginnt als Whisky, der sehr viel von dem zeigt, was Stauning grundsätzlich besonders macht.
Roggen und Gerste stammen aus der Umgebung von Stauning. Das Getreide wird direkt in der Brennerei zu 100 % auf traditionellen Malzböden gemälzt. Anschließend destilliert Stauning zweifach in kleinen Pot Stills, die direkt mit Feuer beheizt werden.
Das ist für eine moderne Whisky-Destillerie ausgesprochen aufwendig. Stauning verbindet damit lokale Rohstoffe und traditionelle Produktionsmethoden mit einer ziemlich experimentierfreudigen Fasspolitik.
Mezcal, Tequila und Stout – was passiert da im Fass?
Nach drei Jahren in Virgin American Oak beginnt der eigentlich ungewöhnliche Teil der Reifung. Statt sich für eine einzige Fassart zu entscheiden, arbeitet Stauning beim Dirty Bastard mit Mezcal-, Tequila- und Stoutfässern.
Gerade die Verbindung mit den Agavenspirituosen ist spannend. Ein ehemaliges Mezcal- oder Tequilafass verwandelt Rye Whisky natürlich nicht plötzlich in eine Agavenspirituose. Es kann aber zusätzliche pflanzliche, erdige, würzige und leicht rauchige Eindrücke in den Whisky bringen und damit einen spannenden Gegenpol zur Süße der amerikanischen Eiche bilden.
Die Stoutfässer schlagen wiederum eine andere Richtung ein: Röstmalz, dunkles Bier, Kakao und herbere Noten passen erstaunlich gut zur natürlichen Würze eines Rye Whiskys.
Die Grundlage der Reifung: kräftige Eiche, Vanille, Süße und Struktur.
Die experimentelle Verbindung zwischen dänischem Rye und mexikanischer Agavenspirituose.
Eine zweite Agavenkomponente, die die ungewöhnliche Fasskomposition erweitert.
Dunkles Bier, Hopfen und Röstmalz bilden den kräftigen Gegenpol zur Fasssüße.
Whisky trifft Agavenspirituosen
Im Heimathaven beschäftigen wir uns aktuell intensiv mit Mezcal und anderen Agavenspirituosen. Der Dirty Bastard ist deshalb ein ziemlich perfekter Whisky des Monats: Er verbindet unsere Whiskywelt direkt mit einem Thema, das bei uns gerade besonders viel Raum bekommt.
Wer verstehen möchte, was hinter Mezcal steckt, wie er hergestellt wird und warum die Aromen einer Agavenspirituose so anders sind als die eines Whiskys, kann bei uns noch deutlich tiefer einsteigen.
Mezcal & Agavenspirituosen entdeckenDas Stout kommt aus Dänemark
Auch bei den Bierfässern bleibt Stauning in der Heimat. Für den Dirty Bastard kamen Fässer der dänischen Brauereien To Øl und Fanø Bryghus zum Einsatz.
Stauning nennt sogar die konkreten Biere: Mash Test Yummies von To Øl sowie Red Wedding und Black Wedding von Fanø. Das macht die Angabe „Stout Finish“ erfreulich konkret – hier wissen wir tatsächlich, welche Biere zuvor in den Fässern lagen.
So schmeckt Stauning Dirty Bastard
Research Series #4 – Staunings Spielwiese
Der Dirty Bastard gehört nicht zur normalen Core Range, sondern ist die vierte Veröffentlichung der Stauning Research Series. Diese Serie versteht die Brennerei ausdrücklich als ihre experimentelle Spielwiese.
Hier darf ausprobiert werden, was für eine dauerhafte Standardabfüllung vielleicht zu ungewöhnlich wäre. Gute Experimente schaffen es schließlich in die Flasche – schlechte, so Stauning sinngemäß, behält die Brennerei lieber für sich.
Vom Dirty Bastard wurden weltweit lediglich 6.530 Flaschen produziert.
Und was hat der Hund auf der Flasche damit zu tun?
Auch das Etikett ist kein zufälliges Fantasiedesign. Gestaltet wurde es von der dänischen Tattoo-Künstlerin Thit Hansgaard.
Im Zentrum steht ein Xoloitzcuintle, der mexikanische Nackthund – kurz Xolo. Rundherum greift die Illustration Elemente aus Mezcal-, Bier- und Whiskyproduktion sowie einzelne Geschmacksnoten des Dirty Bastard auf.
Damit erzählt selbst die Flasche ziemlich genau die Geschichte des Whiskys: Dänemark trifft Mexiko, Rye trifft Agave und Bier.
Welcher Stauning passt zu Dir?
Wenn Dir die experimentelle Seite von Stauning gefällt, sind besonders diese drei Abfüllungen spannend. Sie basieren auf Staunings Rye-Stil, entwickeln sich durch ihre unterschiedlichen Fassreifungen aber in deutlich verschiedene Richtungen.

Stauning Bastard
Rye Whisky mit Mezcal Finish. Der passende Tipp, wenn Dich gerade die Verbindung von würzigem Roggen und mexikanischer Agavenspirituose am Dirty Bastard besonders reizt.

Stauning El Clásico
Eine ganz andere Richtung: Stauning Rye trifft auf Vermouthfässer. Spannend für alle, die Kräuter, Gewürze und eine aromatische, weinige Seite im Whisky suchen.

Stauning Dirty Bastard
Mezcal-, Tequila- und Stoutfässer treffen auf kräftigen Stauning Rye. Mit 53,4 % Vol. der intensivste und experimentellste Kandidat in diesem Vergleich.
Stauning Whisky aus Westjütland
Lokales Getreide, eigene Malzböden, kleine direkt befeuerte Pot Stills und gleichzeitig jede Menge Lust auf ungewöhnliche Fassreifungen: Stauning gehört zu den spannendsten modernen Whisky-Destillerien Skandinaviens. Auf unserer Herstellerseite findest Du mehr über die Brennerei und ihre Whiskys.
Stauning Whisky entdeckenNicht nur für Mezcal-Fans
Der Dirty Bastard ist kein Whisky, bei dem man das Mezcalfass suchen muss, während der Rest nach Standard-Rye schmeckt. Hier geht es um das Zusammenspiel: kräftiger Roggen, neue amerikanische Eiche, Agavenspirituosenfässer und dunkles Bier. Wer ungewöhnliche Fassreifungen mag und mit 53,4 % Vol. keine Berührungsängste hat, bekommt einen der eigenständigsten Stauning Whiskys ins Glas.
Stauning Dirty Bastard kaufen in Bremen
Im September 2026 ist der Stauning Dirty Bastard unser Whisky des Monats im Heimathaven. Du findest ihn bei uns im Onlineshop und natürlich vor Ort im Heimathaven im Viertel in Bremen.
Gerade wenn Du wissen möchtest, wie Mezcal-, Tequila- und Stoutfässer einen Rye Whisky verändern können, lohnt sich ein genauerer Blick auf diese ungewöhnliche Abfüllung. Und wenn Du danach noch weiter in die Whiskywelt eintauchen möchtest, haben wir gleich drei Möglichkeiten für Dich.
Kaufen, probieren oder tiefer einsteigen
Entdecke weitere Whiskys in unserem Sortiment, finde den nächsten Whisky-Tasting-Termin in Bremen oder stöbere durch unser Whisky-Magazin mit Hintergrundwissen, Geschichten und Tipps rund um Brennereien, Herstellung und Fassreifung.